Die Jagd auf den Auerhahn beginnt am 15. März und endet am 20. Mai.
Der Auerhahn, unser größtes Waldhuhn, beeindruckt durch sein Aussehen und sein Verhalten.
Er wird fast einen Meter lang, wiegt etwa vier Kilogramm und erreicht eine Flügelspannweite von ungefähr 140 Zentimetern. Die Hähne sind größer als die Hennen und an ihrer Färbung zu erkennen: einem schwarzen Hals mit grünlichem Schimmer, einem dunklen Rücken mit helleren Zeichnungen und weißen Flecken an den Schultern. Die Hennen sind dagegen schlicht rostgrau und schwarz gebändert. Die Beine sind befiedert; unter dem Schnabel tragen die Tiere einen schwarzen Bart und über den Augen eine rote, halbmondförmige Hautstelle. Es sind wahrhaft beeindruckende Exemplare.
Zur Nahrung gehören Knospen, Samen, Baumfrüchte, Insekten, Raupen, Würmer und Schnecken. Im Winter ernähren sie sich überwiegend von Teilen der Nadelbäume und von Knospen.
Die Paarung findet Ende April und Anfang Mai statt. Die Hähne kämpfen um die Hennen und versuchen, während der Balz eine möglichst große Gruppe von Hennen um sich zu sammeln. In den frühen Morgenstunden locken sie die Hennen mit ihrem Gesang an. Während dieser Erregung können sie vorübergehend kaum hören und sehen und sind dadurch bei der Jagd besonders verwundbar.
Die Hennen legen bis zu zwölf Eier in ein Nest am Boden und brüten sie 28 Tage lang. Nach neun Wochen sind die Jungvögel flugfähig.
Leider haben Auerhühner zahlreiche Feinde, darunter Wildkatzen, Marder, Füchse und Eulen. Besonders die Jungvögel fallen häufig Raubtieren und ungünstiger Witterung zum Opfer.
Die Jagd erfolgt während der Balzzeit. Als Trophäe werden gewöhnlich der präparierte Kopf, der Hals und die Schwanzfedern verwendet.
Die Jagdzeiten und Jagdmethoden dienen nur zur Über unsrmation. Verbindliche Termine, Genehmigungen und Bedingungen werden nach den geltenden Vorschriften und den Regeln des jeweiligen Jagdreviers bestätigt.