Lov na lisice

Fuchsjagd

Die Fuchsjagd beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

Im Herzen Europas behauptet sich der Fuchs als wahrer Herrscher, der dank seiner Anpassungsfähigkeit nahezu jeden Lebensraum erobert. In Bosnien und Herzegowina ist dieses listige Wild in allen Gebieten verbreitet, von den Höhen der Berge bis zu den weiten Ebenen.

Sein Fell erscheint in drei charakteristischen Farbvarianten, von denen jede ihren eigenen Reiz besitzt:

Zuerst ist da die sogenannte polnische Form mit einem Fell von hellgelb bis rötlich gelb, das am Bauch in Grau übergeht. Die Spitze ihres Schwanzes leuchtet wie ein weißer Stern.

Dann folgt die dunkle, kohlefarbene Form, deren Rücken von feurig rötlichen Haaren durchzogen ist, die zum Bauch hin in tiefrote Töne übergehen. Ihr Schwanz ist schwarz und geheimnisvoll wie die Nacht.

Schließlich gibt es die Kreuzfuchsform, eine dunkle Schönheit mit dunkelgrauem Fell und einem Rücken, der beinahe so schwarz ist wie die Nacht. Auch ihre Schwanzspitze ist geheimnisvoll und schwarz.

Trotz seiner Schönheit ist der Fuchs jedoch nicht nur eine reizvolle Erscheinung in der Landschaft. Er ist ein geschickter Jäger und ernährt sich von kleinen Nagetieren, Wildvögeln und deren Jungen sowie von verendetem Wild. Seine Rolle im Ökosystem ist vielschichtig: Er wirkt als Aasfresser, kann aber zugleich gefährliche Krankheiten wie Tollwut übertragen.

Seine Paarungszeit beginnt im Februar, wenn seine Rufe durch die Wälder hallen. In dieser Zeit wird der sonst vorsichtige Fuchs weniger aufmerksam und verwundbarer. Jäger verfolgen ihn dann besonders aufmerksam und warten auf eine Gelegenheit. Die Fuchsjagd ist nicht nur Sport, sondern auch eine Frage der Strategie. Schnee und Mondlicht erleichtern die Beobachtung, und Lockinstrumente sind zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel in diesem Spiel von Annäherung und Ausweichen geworden.

Manchmal wird die Fuchsjagd zu einem gemeinsamen Erlebnis, bei dem Terrier und Laufhunde die Jäger begleiten. Mit Büchsen und Flinten ausgerüstet, stellen sich die Jäger der Herausforderung und suchen den bestmöglichen Platz für einen Ansitz oder eine Deckung.

Winternächte sind den besonders ausdauernden Jägern vorbehalten. Während sie stundenlang schweigend warten, entstehen Geschichten, die später weitererzählt werden. Für sie wird die Trophäe aus Schädel und Fell zu mehr als nur Beute: Sie wird zum Zeichen von Ausdauer und Können.

Die Jagdzeiten und Jagdmethoden dienen nur zur Über unsrmation. Verbindliche Termine, Genehmigungen und Bedingungen werden nach den geltenden Vorschriften und den Regeln des jeweiligen Jagdreviers bestätigt.